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PFLEGE MIT HERZ FÜR EIN GUTES HUNDELEBEN

Ein gepflegter Cobberdog fühlt sich wohl, bewegt sich frei und kann sein weiches Fell in voller Schönheit zeigen. Gleichzeitig beginnt gute Pflege nicht erst bei Bürste und Shampoo, sondern auch bei frühzeitigem Training, Ernährung, Mineralstoffen und einem bewussten Blick auf die Bedürfnisse des Hundes. Hier findest du Empfehlungen und Informationen für einen gesunden, liebevollen Alltag mit deinem Ruby Heart Cobberdog.

Das besondere Fell des Cobberdogs

Der Australian Cobberdog ist bekannt für sein weiches, lockiges oder welliges Fell. Viele Menschen interessieren sich für diese Rasse, weil sie als allergikerfreundlicher und weniger haarend gilt als viele andere Hunde. Wichtig ist jedoch: allergikerfreundlich bedeutet nicht allergiefrei.

Auch ein Cobberdog kann Hautschuppen, Speichel und Haare verlieren, die bei empfindlichen Menschen Reaktionen auslösen können. Der grosse Unterschied liegt darin, dass das Fell weniger stark ausfällt und weiterwächst. Dadurch werden Haare und mögliche Allergene oft stärker im Fell gebunden, statt sich überall im Zuhause zu verteilen – vorausgesetzt, das Fell wird regelmässig und gründlich gepflegt.

Schönes Fell braucht Pflege

Ein Cobberdog ist kein Hund, dessen Fell einfach nebenbei schön bleibt. Sein Fell wächst weiter, kann sich verdichten und bei fehlender Pflege schnell verfilzen. Besonders tückisch ist, dass Filz oft nicht sofort sichtbar ist: Von aussen wirkt der Hund noch flauschig, während sich darunter bereits Knoten oder dichte Fellmatten bilden können.

Deshalb gehört Fellpflege von Anfang an zum Alltag. Dazu zählen regelmässiges Bürsten, das Gewöhnen an Waschen und Föhnen, die Kontrolle von Ohren, Pfoten und Krallen sowie je nach Felllänge regelmässige Besuche beim Groomer. Gerade das Scheren in passenden Abständen hilft, das Fell gesund, sauber und angenehm tragbar zu halten.

Früh üben macht den Unterschied

Die wichtigste Grundlage für entspannte Fellpflege ist nicht die perfekte Bürste, sondern Vertrauen. Ein Welpe sollte früh und liebevoll daran gewöhnt werden, berührt, gebürstet, gewaschen, geföhnt und untersucht zu werden.

Kurze, positive Einheiten helfen dem Hund, die Pflege nicht als unangenehme Pflicht zu erleben. So kann aus Fellpflege ein ruhiger Moment der Nähe werden – statt ein Kampf mit Bürste, Föhn und Knoten.

Besonders wichtig ist diese Vorbereitung vor dem Wechsel vom Welpenfell zum erwachsenen Fell. In dieser Phase kann das Fell deutlich anspruchsvoller werden und schneller verfilzen. Wer bis dahin bereits eine gute Routine aufgebaut hat, macht es dem Hund und sich selbst viel leichter.

Pflegekurse & Unterstützung

Wer beim Thema Fellpflege sicherer werden möchte, kann sich fachkundige Unterstützung holen.

 

Besonders hilfreich sind Kurse, in denen man lernt, wie man den Hund schrittweise an Pflegehandlungen gewöhnt, welche Werkzeuge sinnvoll sind und wie Bürsten, Baden, Föhnen und Scheren richtig vorbereitet werden.

Hier möchten wir gerne auf die Pflegeangebote und Kurse von Felltraum hinweisen. Dort finden Hundehalterinnen und Hundehalter wertvolle Tipps rund um Fell- und Körperpflege, vom Alltagstraining bis zur professionellen Pflegeroutine.


Mehr zu Fellpflegekursen und Pflegetipps findest du bei Felltraum: felltraum.ch/meine-angebote

Aussehen &
Fell

Optisch wünscht man sich beim Australian Cobberdog einen harmonischen, athletischen und ausgewogenen Hund ohne Übertreibungen. Er soll weder schwer noch grob wirken, sondern beweglich, freundlich und natürlich.

 

Der offizielle Breed Standard beschreibt ihn als ausgeglichenen, sportlichen Hund mit luxuriösem, möglichst wenig haarendem Fell.

Besonders typisch sind der sanfte, offene Ausdruck, die weichen Gesichtszüge, die hängenden Ohren und dieser besondere Cobberdog-Blick: aufmerksam, freundlich, klar und oft beinahe menschlich wirkend.

Das gewünschte Fell ist weich, gepflegt, wellig oder glatt fallend, möglichst geruchsarm und wenig bis nicht haarend. Sehr dichte, raue, stark wollige, stark gelockte oder flache Felle ohne typische Furnishings gelten im Standard als weniger erwünscht.

Farben des Cobberdogs

Australian Cobberdogs können in vielen Farben und Schattierungen vorkommen. Zu den bekannten Farben gehören unter anderem White, Cream, Gold, Red, Black, Silver, Blue, Brown, Café, Parchment und Lilac. Auch Muster wie Parti, Phantom oder Sable können vorkommen.

Einige Farben verändern sich mit dem Erwachsenwerden. Welpen können heller oder dunkler werden, einzelne Töne können sich entwickeln oder mit der Zeit weicher wirken. Gerade bei Farben wie Café, Parchment, Silver oder Lilac zeigt sich die endgültige Wirkung oft erst später.

Für uns steht bei der Auswahl jedoch nie nur die Farbe im Vordergrund. So schön die Vielfalt des Cobberdogs ist: Wesen, Gesundheit, passende Linien und ein guter Start ins Leben sind immer wichtiger als eine bestimmte Fellfarbe.

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